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Für Ihre Gesundheit und persönliche Entwicklung
  • Von der Sucht zum bewussten Genießen

Ein neues Verständnis für die eigenen Süchte

Oftmals verbinden wir den Begriff Sucht mit dem Missbrauch von Drogen, Alkohol oder Zigaretten. Und ja, das sind wohl die Süchte, die uns am klarsten vor Augen geführt werden. Doch es gibt noch so viele weitere Abhängigkeiten, in denen wir gefangen sind und die letztlich zum Missbrauch führen können.

Neben den oben genannten Substanzen gibt es noch eine weit gefächerte Reihe von möglichen Süchten. In meiner Praxis sind Menschen zur Behandlung bei denen Abhängigkeiten von Zucker bzw. Essen, Kaffee, Kaufen, exzessivem Sport, Medienkonsum,  Medikamenten u.a. Teil des Erkrankungs-Bildes sind.

Die Erfahrung mit diesen Menschen und ihrem Heilprozess zeigt - hinter jeder Sucht liegen individuelle emotionale wie materiell/physische Ursachen, die das "Süchtigwerden" begünstigen können. Nicht jedes dieser Dinge führt bei jedem Menschen gleichermaßen zur Sucht!

Einige dieser Ursachen sind:

  • mangelnde Liebe und Aufmerksamkeit 
  • von der  Gruppe angenommen werden wollen
  • mangelnde Geborgenheit und Leichtigkeit
  • mangelnder Selbstwert
  • mangelnde Erdung
  • einschneidende Erlebnisse zum Beispiel bereits in der Schwangerschaft, während der Geburt und der frühen Kindheit
  • Verwendung bestimmter Medikamente
  • Belohnungs- und Bestrafungssytememe zur Erziehung und Leistungssteigerung 
  • die Persönlichkeitsentfaltung einschränkende Erziehungsmuster

Um einen Weg aus dem eigenen Suchtverhalten zu finden, hilft es, die eigenen grundlegenden Muster zu erkennen, diese liebevoll anzunehmen und Schritt für Schritt zu wandeln. Dies ist ein Transformationsprozess, der meiner bisherigen Erfahrung nach äußerst selten mit einem Fingerschnippen erreicht wird, wenn er dauerhaft Bestand haben soll.

Der Weg vom Genießen zur Sucht und zurück

Ich möchte hier ein kleines Beispiel aus meiner Praxis erzählen, welches den langsamen und oft vom betroffenen Menschen nicht wahrgenommenen Prozess der Entstehung einer Sucht zeigt.

Die Patientin war 45 Jahre alt, als sie zur Erstkonsultation in meine Praxis kam. Sie hatte sich vor reichlich 2 Jahren scheiden lassen, nachdem sie schon mehrere Jahre in einer unglücklichen Beziehung gelebt hatte. Auch wenn die Trennung von Ihr ausgegangen war, so hat sie dieser Prozess emotional sehr belastet. Schuldgefühle gegenüber den Kindern und Ängste bezüglich der Beziehungen zu anderen Menschen waren seitdem ständige Begleiter.

Auf Arbeit war es sehr stressig. Sie hatte als Abteilungsleiterin ein hohes Arbeitspensum und viel Verantwortung zu tragen. Um all das gut zu schaffen, hielt sie sich tagsüber mit Kaffee "am Laufen" - etwa 6 bis 8 große Tassen pro Tag. Und um abends wieder "runter zu kommen" gab es  ein Glas Rotwein vor dem Fernseher.  "Das brauche ich, damit ich schlafen kann", sagte sie. 

In der dritten Konsultation erzählte sie mir dann, dass es schon längst nicht mehr nur ein Glas Rotwein ist, sondern dass es Schritt für Schritt immer mehr wurde, um den gewünschten Effekt zu erreichen. Mittlerweile trank sie jeden Abend eine ganze Flasche.

Das war die Ausgangssituation für die Behandlung. Der erste Schritt war die eigene Erkenntnis, dass sie sowohl Kaffee- wie auch Alkohol-süchtig war. Was folgte war ein Weg zurück zum Genießen. Dazu war es nötig, die dazugehörigen Muster zu erkennen und aufzulösen. Die Homöopathie hat sie dabei großartig unterstützt, wie auch die Gespräche und verschiedene Hypnosesitzungen.

Wie sieht eine Behandlung aus, wenn sie zum Beispiel aufhören möchten zu Rauchen

Die letzte Zigarette 

Ich beginne in meiner Praxis immer mit einer ausführlichen Erstkonsulation. Diese dauert etwa 1,5 bis 2 Stunden. Nach dieser Konsultation können wir sofort mit einer homöopathischen Behandlung beginnen. Dies unterstützt die Lösung emotionaler Ursachen.

Zusätzlich sind verschiedene Hypnose-Sitzungen hilfreich wie: 

Die Behandlung mit Tönen und Schwingungen der Klangschalen und Stimmgabeln unterstützen diesen Prozess ebenfalls.

 

Ich danke Ihnen für Ihre Weiterempfehlung.

Wichtiger Hinweis!

Die hier genannten Behandlungen und Empfehlungen ersetzen in keinem Fall eine gründliche Untersuchung und Behandlung durch den Arzt/Ärztin Ihres Vertrauens. 

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